“Suchet zuerst das Reich Gottes; dann wird euch alles andere dazugegeben.” (Mt 6,33)
Wie sehr würde sich alles in unserem Leben ordnen, wenn wir nur diesen Rat des Herrn befolgen würden! Es würde jene geistliche Grundordnung eintreten, die alles bestimmt, aber leider so sehr durcheinandergeraten ist. Unser himmlischer Vater könnte uns dann sehr leicht alles zukommen lassen, weil die Empfänglichkeit unsererseits vorhanden wäre. In einem gewissen Sinn würden wir schon in ein »jenseitiges Leben« eintreten, denn ohne Frage ist der heilige Wille Gottes die strahlendste Herrlichkeit aller Engel und Heiligen.
Ein »jenseitiges Leben« macht uns nicht etwa weltfremd, sondern öffnet unsere Augen, um die Welt in der Weise Gottes zu betrachten. Wir bekommen einen Blick für die wahre Hierarchie. In der Folge kümmern wir uns um das, was für den Herrn am wichtigsten ist. So werden wir zu einem wohlklingenden Instrument seiner heiligen Absichten.
Immer mehr werden wir wahrnehmen, was für unseren Vater das Wichtigste ist, und wir werden – gestärkt durch den Heiligen Geist – danach trachten, es zu verwirklichen. Auf diesem Weg wird es für uns selbstverständlich werden, daß Dinge, die sonst unsere Aufmerksamkeit zu sehr in Anspruch nehmen könnten, zurücktreten und von unserem Vater liebevoll geordnet werden.
Doch dazu braucht es tatsächlich zunächst die Verwirklichung der angemahnten Ordnung und unser Vertrauen, einen solchen Schritt zu tun. Der Heilige Geist wird uns dazu ermutigen, und wir werden eine wunderbare, von Gott mit äußerster Liebe gefügte geistliche Grundordnung entdecken, in der sich sein Wille immer mehr zeigt.
Unter folgendem Link findet Ihr das Video von Harpa aus der Serie gregorianischer Gesänge, welche die „ureigensten Worte Jesu“ (IPSISSIMA VERBA) vertonen.

