“Die Leute sind unvernünftig, unlogisch und selbstbezogen. Liebe sie trotzdem! Wenn du Gutes tust, werden sie dir egoistische Motive und Hintergedanken vorwerfen. Tue trotzdem Gutes! Wenn du erfolgreich bist, gewinnst du falsche Freunde und echte Feinde. Sei trotzdem erfolgreich! Das Gute, das du tust, wird morgen vergessen sein. Tue trotzdem Gutes! Was du in jahrelanger Arbeit aufgebaut hast, kann über Nacht zerstört werden – baue trotzdem! Deine Hilfe wird wirklich gebraucht, aber die Leute greifen dich vielleicht an, wenn du ihnen hilfst. Hilf ihnen trotzdem!” (Mutter Teresa von Kalkutta)
Offensichtlich hat die heilige Mutter Teresa in ihrem Leben die Weise entdeckt und praktiziert, wie Gott, unser himmlischer Vater, die Menschen liebt, denn “er läßt die Sonne aufgehen über Gute und Böse”.
So ist es: Die Liebe Gottes ist einfach da, und jeder ist gerufen, sich von ihr bescheinen und wärmen zu lassen. Auf ihrem Weg der Nachfolge des Herrn entdeckte die Heilige die selbstlose Liebe. Es ist jene Liebe, die um der Liebe willen liebt, die Gutes um des Guten willen tut. Es geht ihr nicht um menschliche Anerkennung. Eine solche kann kommen, aber auch ausbleiben. Ist das wichtig? Nein!
Wichtig ist, diese Liebe zu entdecken, die uns von unserem Vater geschenkt wird, und in ihre Schule zu gehen. Dann erkennen wir immer mehr die Schönheit dieser Liebe, die um ihrer selbst willen geliebt wird.
Begegnen wir dabei nicht Schritt für Schritt unserem Herrn selbst? Hat er uns nicht geliebt bis in den Tod? Hat er nicht für seine Peiniger gebetet und sein Leben für jene gegeben, die ihn gar gehaßt haben? Hat er nicht noch ausgerufen: “Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun”?
Mutter Teresa hat sich ganz auf das Abenteuer der selbstlosen Liebe eingelassen. Diese Einladung gilt auch für uns – für jeden an dem Platz, an dem Gott ihn wissen möchte!
